CleverReach Preise 2026: Was kostet das deutsche Newsletter-Tool wirklich?
CleverReach ist eines der bekanntesten deutschen Newsletter-Tools und richtet sich mit seinem Preismodell besonders an kleine und mittlere Unternehmen im DACH-Raum. Die Abrechnung erfolgt kontaktbasiert – wer mehr Empfänger verwaltet, zahlt entsprechend mehr. Auf dieser Seite schlüsseln wir alle vier Tarifstufen transparent auf, erklären das besondere Flex-Modell für unregelmäßige Versender und zeigen, wo versteckte Kosten lauern.
Das Wichtigste auf einen Blick
CleverReach bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif für bis zu 250 Kontakte und 1.000 E-Mails pro Monat. Der Essential-Tarif startet bei 15 EUR pro Monat für 500 Kontakte und skaliert mit der Listengröße. Besonders hervorzuheben ist der Flex-Tarif: Hier kaufen Sie E-Mail-Credits auf Vorrat und zahlen nur, wenn Sie tatsächlich versenden – ideal für saisonale oder unregelmäßige Kampagnen. Für Großunternehmen steht ein individuell kalkuliertes Enterprise-Angebot zur Verfügung. Als deutsches Unternehmen mit Sitz in Oldenburg punktet CleverReach besonders bei DSGVO-Sensibilität und deutschsprachigem Support.
Das Preismodell erklärt: Kontaktbasiert mit Flex-Option
CleverReach setzt beim Haupttarif (Essential) auf eine kontaktbasierte Abrechnung: Je mehr Empfänger Sie in Ihrer Liste haben, desto höher der monatliche Grundpreis. Das Versandvolumen ist in den meisten Tarifstufen unbegrenzt oder sehr großzügig bemessen. Diese Logik unterscheidet sich grundlegend von volumenbasierten Anbietern wie Brevo, die primär nach versendeten E-Mails abrechnen.
Daneben bietet CleverReach den Flex-Tarif als nutzungsbasierte Alternative. Hier gibt es keinen fixen Monatsbeitrag – stattdessen kaufen Sie E-Mail-Credits im Voraus. Ein Credit entspricht einer versendeten E-Mail. Dieses Modell ist besonders attraktiv für Unternehmen mit stark schwankendem Versandrhythmus, etwa Saisonbetriebe, die nur zum Weihnachtsgeschäft oder vor dem Sommerschlussverkauf intensiv kommunizieren.
Bei der kontaktbasierten Abrechnung zählen alle in Ihrem Account gespeicherten Kontakte – auch inaktive oder abgemeldete, sofern Sie diese nicht aktiv löschen. Halten Sie Ihre Listen regelmäßig bereinigt, um unnötige Kosten durch höhere Kontaktstufen zu vermeiden.
Alle Tarife im Überblick
CleverReach bietet vier Tarifstufen an: einen dauerhaft kostenlosen Plan, den Essential-Tarif für regelmäßige Versender, den Flex-Tarif für unregelmäßige Kampagnen sowie Enterprise für individuelle Großkundenlösungen.
| Tarif | Kontakte | E-Mails/Monat | Preis/Monat | Highlights |
|---|---|---|---|---|
| Kostenlos | bis 250 | 1.000 | 0 EUR | E-Mail-Versand, Vorlagen, Basisstatistiken, CleverReach-Branding |
| Essential Empfohlen | ab 500 | Unbegrenzt | ab 15 EUR | Kein Branding, A/B-Tests, Automation, Reporting, E-Mail-Support |
| Flex | Unbegrenzt | Credit-basiert | Nutzungsbasiert | Kein Monatsabo, Credits kaufen, ideal für saisonale Versender |
| Enterprise | Individuell | Individuell | Auf Anfrage | Dedizierter Support, Sub-Accounts, SSO, individuelle SLAs |
Essential-Tarif: Staffelpreise nach Kontaktanzahl
Der Essential-Tarif ist die Hauptoption für Unternehmen, die regelmäßig Newsletter versenden. Die Preisstufen orientieren sich ausschließlich an der Anzahl der gespeicherten Kontakte. Das Versandvolumen ist dabei auf allen Stufen unbegrenzt.
| Kontakte | Preis/Monat (monatlich) | Preis/Monat (jährlich) | E-Mails/Monat |
|---|---|---|---|
| bis 500 | 15 EUR | 12 EUR | Unbegrenzt |
| bis 1.000 | 20 EUR | 17 EUR | Unbegrenzt |
| bis 2.500 | 35 EUR | 30 EUR | Unbegrenzt |
| bis 5.000 | 55 EUR | 47 EUR | Unbegrenzt |
| bis 10.000 | 75 EUR | 64 EUR | Unbegrenzt |
| bis 25.000 | 130 EUR | 111 EUR | Unbegrenzt |
| bis 50.000 | 230 EUR | 196 EUR | Unbegrenzt |
Der Jahresrabatt beträgt je nach Stufe rund 15 %. Wer also bereits weiß, dass er CleverReach dauerhaft nutzen möchte, sollte das Jahresabo wählen. Bei 5.000 Kontakten spart man damit rund 96 EUR pro Jahr.
Flex-Tarif: Nutzungsbasiert abrechnen
Der Flex-Tarif ist CleverReachs Antwort auf die Frage: Was, wenn ich nur zweimal im Jahr eine große Kampagne versenden möchte? Anstatt jeden Monat für einen Abonnementplan zu zahlen, kaufen Sie Credits im Voraus. Jede versendete E-Mail verbraucht einen Credit.
| Credits | Preis | Preis pro 1.000 Mails | Gültigkeit |
|---|---|---|---|
| 10.000 Credits | 15 EUR | 1,50 EUR | 24 Monate |
| 25.000 Credits | 30 EUR | 1,20 EUR | 24 Monate |
| 50.000 Credits | 50 EUR | 1,00 EUR | 24 Monate |
| 100.000 Credits | 90 EUR | 0,90 EUR | 24 Monate |
| 250.000 Credits | 200 EUR | 0,80 EUR | 24 Monate |
Credits verfallen nach 24 Monaten. Beim Flex-Tarif ist keine monatliche Grundgebühr fällig. Funktionen wie A/B-Tests und erweiterte Automationen sind auch im Flex-Tarif nutzbar, sofern entsprechende Credits vorhanden sind.
Kostenloser Tarif im Detail
Der kostenlose Tarif von CleverReach ist auf 250 Kontakte und 1.000 E-Mails pro Monat beschränkt. Er eignet sich ausschließlich für den Einstieg und sehr kleine Newsletter-Projekte. Das Tageslimit existiert hier nicht – die Beschränkung gilt für das Monatsvolumen insgesamt.
- ✓ Bis zu 250 Kontakte
- ✓ 1.000 E-Mails pro Monat
- ✓ Drag-and-Drop-Editor
- ✓ Vorlagenbibliothek
- ✓ Basisstatistiken (Öffnungen, Klicks)
- ✓ Anmeldeformulare
- ✓ DSGVO-konforme Datenhaltung in Deutschland
- ✗ CleverReach-Branding in E-Mail-Fußzeile
- ✗ Kein A/B-Testing
- ✗ Keine Marketing-Automation
- ✗ Kein direkter E-Mail-Support
- ✗ Keine erweiterte Segmentierung
- ✗ Kein API-Vollzugang
Versteckte Kosten aufgedeckt
CleverReach kommuniziert seine Preise im Großen und Ganzen transparent, doch einige Kostenpunkte werden im normalen Checkout nicht offensichtlich dargestellt.
- Inaktive Kontakte zählen mit: Alle gespeicherten Kontakte – einschließlich abgemeldeter und inaktiver Adressen – zählen zur Kontaktstufe. Wer seine Liste nicht regelmäßig bereinigt, zahlt schnell für die nächsthöhere Stufe, ohne es zu merken.
- Zusätzliche Nutzer-Accounts: Im Essential-Tarif ist standardmäßig eine begrenzte Anzahl an Nutzer-Zugängen inbegriffen. Weitere Benutzer für Teammitglieder können zusätzliche Kosten verursachen.
- Transaktionsmails (THEA): Transaktionale E-Mails werden über das separate Add-on THEA (Transactional Email) abgewickelt und separat abgerechnet.
- Flex-Credits ohne Verfall-Warnung: Credits im Flex-Tarif verfallen nach 24 Monaten ohne automatische Erinnerung. Wer seine Kampagnen lange nicht abgerufen hat, verliert möglicherweise bereits bezahlte Credits.
Preisvergleich mit Wettbewerbern
Der folgende Vergleich zeigt die monatlichen Kosten für 5.000 Kontakte bei regulärem Newsletter-Versand (eine Kampagne pro Woche).
| Tool | Abrechnungsbasis | Preis (5.000 Kontakte) | DSGVO-Server in EU | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| CleverReach | Kontaktanzahl | 55 EUR | Ja (Deutschland) | 8,6 / 10 |
| Brevo | E-Mail-Volumen | ca. 35 EUR | Ja (EU) | 9,4 / 10 |
| MailerLite | Kontaktanzahl | ca. 32 EUR | Ja (EU) | 8,8 / 10 |
| GetResponse | Kontaktanzahl | ca. 54 EUR | Ja (EU) | 9,0 / 10 |
| Mailchimp | Kontaktanzahl | ca. 75 EUR | Nein (USA) | 8,0 / 10 |
Im direkten Preisvergleich ist CleverReach für 5.000 Kontakte teurer als Brevo oder MailerLite. Der Preisvorteil liegt hingegen im deutschen Support, in der Datenhaltung ausschließlich in Deutschland sowie in der langjährigen Expertise im DACH-Markt mit deutschsprachiger Benutzeroberfläche.
Für wen lohnt sich welcher Tarif?
Kostenloser Tarif – für erste Gehversuche
Der Free-Tarif eignet sich ausschließlich für den absoluten Einstieg. 250 Kontakte und 1.000 Mails pro Monat sind sehr schnell ausgeschöpft. Wer seine Liste ernsthaft aufbauen möchte, stößt hier nach wenigen Wochen an die Grenzen.
Essential-Tarif – für regelmäßige Newsletter-Versender
Kleine und mittelständische Unternehmen, die wöchentlich oder monatlich an eine feste Kontaktliste versenden, sind mit dem Essential-Tarif gut bedient. Das unbegrenzte Versandvolumen ist ein klarer Pluspunkt. Wer DSGVO-Konformität besonders wichtig nimmt und deutschsprachigen Support bevorzugt, findet hier eine solide Basis.
Flex-Tarif – für saisonale und unregelmäßige Versender
Für Unternehmen, die nur zu bestimmten Anlässen – Weihnachten, Sommerschlussverkauf, Produktlaunches – größere E-Mail-Kampagnen fahren, ist der Flex-Tarif wirtschaftlich überlegen. Kein monatlicher Fixkostenbeitrag, volle Kostenkontrolle durch Credits.
Enterprise – für Agenturen und Großunternehmen
Wer mehrere Marken oder Mandanten unter einem Account verwalten möchte, Sub-Accounts benötigt oder verbindliche Service-Level-Agreements erwartet, wendet sich an das Enterprise-Team. Preise und Umfang werden individuell verhandelt.
Pro & Contra der CleverReach-Preisgestaltung
Vorteile
- Dauerhaft kostenloser Tarif ohne Kreditkartenpflicht
- Flexibler Flex-Tarif für unregelmäßige Versender ohne Monatsgebühr
- Unbegrenztes Versandvolumen im Essential-Tarif
- Datenhaltung ausschließlich in Deutschland – höchste DSGVO-Sicherheit
- Deutschsprachiger Support auf allen bezahlten Tarifen
- Jahresrabatt von ca. 15 % verfügbar
- Lange Erfahrung im DACH-Markt mit passgenauem Funktionsumfang
Nachteile
- Kontaktbasierte Abrechnung kann bei wachsenden Listen teuer werden
- Inaktive Kontakte zählen zur Kontaktstufe – regelmäßige Listenpflege notwendig
- Free-Tarif sehr eingeschränkt (250 Kontakte)
- Im internationalen Vergleich höhere Einstiegspreise als Brevo oder MailerLite
- Flex-Credits verfallen nach 24 Monaten ohne Erinnerung
- Enterprise-Preise nicht öffentlich einsehbar
Häufige Fragen zu CleverReach Preisen
Hat CleverReach einen dauerhaft kostenlosen Tarif?
Ja, CleverReach bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif für bis zu 250 Kontakte und 1.000 E-Mails pro Monat. Dieser Tarif ist zeitlich unbegrenzt, enthält aber das CleverReach-Branding in den Mails und bietet keinen direkten Support.
Was ist der Unterschied zwischen CleverReach Essential und Flex?
Der Essential-Tarif wird monatlich nach Kontaktanzahl abgerechnet (ab 15 EUR/Monat für 500 Kontakte) und eignet sich für Unternehmen mit regelmäßigem Versand. Der Flex-Tarif ist nutzungsbasiert: Sie kaufen E-Mail-Credits auf Vorrat und zahlen nur, wenn Sie tatsächlich versenden. Flex eignet sich besonders für unregelmäßige Kampagnen.
Ist CleverReach DSGVO-konform?
Ja, CleverReach ist vollständig DSGVO-konform. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland (Oldenburg) und verarbeitet alle Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland und der EU. Damit ist CleverReach eine der sichersten Optionen für deutsche und europäische Unternehmen.
Fazit: Lohnt sich CleverReach preislich wirklich?
CleverReach ist kein Schnäppchen-Tool – das muss man klar sagen. Im direkten Preisvergleich mit Brevo oder MailerLite zahlen Nutzer für vergleichbare Kontaktzahlen teils deutlich mehr. Dafür bietet CleverReach aber echten Mehrwert durch die Datenhaltung ausschließlich in Deutschland, den deutschsprachigen Support und die langjährige Ausrichtung auf den DACH-Markt.
Besonders hervorheben möchten wir den Flex-Tarif: Dieser ist im deutschen Markt ein Alleinstellungsmerkmal und lohnt sich für alle, die keine kontinuierlichen Kampagnen fahren, aber dennoch professionell versenden möchten. Wer einmal im Quartal eine große Kampagne plant, zahlt hier deutlich weniger als bei einem Monatsabo.
Für Unternehmen, bei denen DSGVO-Konformität und deutsche Infrastruktur oberste Priorität haben, ist CleverReach trotz des höheren Preises eine ausgezeichnete Wahl. Unsere Bewertung: 8,6 von 10 Punkten.
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Starten Sie mit dem dauerhaft kostenlosen Tarif – bis zu 250 Kontakte und 1.000 E-Mails pro Monat, ohne Kreditkarte.
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Sarah Weber
Redakteurin für Tool-Tests, newsletter-tools.de
Sarah Weber testet und bewertet Newsletter-Tools seit mehr als fünf Jahren. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich von Preis-Leistungs-Verhältnissen und der DSGVO-Konformität europäischer Anbieter. Sie hat selbst Erfahrung mit dem Aufbau und der Pflege von E-Mail-Listen in mehreren Branchen und kennt die praktischen Anforderungen an Newsletter-Software aus erster Hand.