Newsletter kostenlos erstellen: Die 10 besten Gratis-Tools im Vergleich 2026
Das Wichtigste auf einen Blick
Wer einen Newsletter kostenlos erstellen möchte, hat 2026 deutlich mehr Möglichkeiten als noch vor wenigen Jahren. Mehrere Anbieter bieten vollwertige Gratis-Tarife an, die für Einsteiger, kleine Unternehmen und Blogger wirklich ausreichen. Unser Testsieger Brevo überzeugt mit unbegrenzten Kontakten im Gratis-Plan – ein Alleinstellungsmerkmal unter allen getesteten Tools. MailerLite folgt mit starkem Template-Editor, GetResponse punktet als Allrounder mit Landingpage-Funktion. Wichtig zu wissen: Jedes kostenlose Tool bringt Einschränkungen mit sich, und fast alle blenden im Gratis-Tarif ihr Branding in die E-Mails ein. Wer professionell auftreten will, kommt mittelfristig um einen Bezahlplan kaum herum – für den Start aber taugen die Gratis-Versionen durchaus.
Inhaltsverzeichnis
- Für wen lohnt sich ein kostenloses Newsletter-Tool?
- Die 10 besten Gratis-Newsletter-Tools im Überblick
- Brevo – Testsieger (9,4/10)
- MailerLite – Budget-Tipp (8,2/10)
- GetResponse – Allrounder (9,0/10)
- Weitere Gratis-Tools im Kurzcheck
- Worauf du bei kostenlosen Tools achten musst
- DSGVO bei kostenlosen Newsletter-Tools
- Kostenlos vs. bezahlt: Wann lohnt sich ein Upgrade?
- In 5 Schritten zum ersten Newsletter
- Häufige Fehler beim kostenlosen Einstieg
- Fazit und Empfehlung
Für wen lohnt sich ein kostenloses Newsletter-Tool?
Kostenlose Newsletter-Tools sind nicht für jeden die richtige Wahl – aber für bestimmte Anwendungsfälle sind sie schlicht die vernünftigste Option. Wir haben in unseren Tests festgestellt, dass die Gratis-Tarife am besten zu folgenden Gruppen passen:
| Zielgruppe | Gratis-Plan sinnvoll? | Empfehlung |
|---|---|---|
| Blogger, Kreative (unter 1.000 Abonnenten) | Ja, ideal | MailerLite oder Brevo |
| Kleine NGOs und Vereine | Ja, gut geeignet | Brevo (keine Kontaktlimits) |
| Startups in der Testphase | Ja, zum Ausprobieren | GetResponse oder Brevo |
| Lokale Dienstleister (unter 500 Kunden) | Bedingt | CleverReach (DACH-Fokus) |
| E-Commerce (Shopbetreiber) | Eher nein | Direkt bezahlten Plan wählen |
| Agenturen mit mehreren Kunden | Nein | Multi-Account-Lösung erforderlich |
Entscheidend ist die Frage, wann du upgraden solltest. Als Faustregel gilt: Sobald du regelmäßig mehr als 1.000 E-Mails pro Monat versendest, professionell auftreten willst (kein Fremd-Branding) oder Automationssequenzen planst, die über eine einfache Willkommensmail hinausgehen, lohnt sich ein Blick auf die Einstiegstarife – die ab rund 9 bis 15 Euro monatlich beginnen.
Was bedeutet "kostenlos" wirklich?
Kein seriöser Anbieter bietet ein vollständig unbeschränktes Gratis-Produkt an. Was als "kostenlos" vermarktet wird, ist fast immer ein dauerhaft verfügbarer Einstiegstarif mit bestimmten Obergrenzen – zum Beispiel bei der Anzahl der Kontakte, der monatlichen E-Mail-Menge oder den verfügbaren Funktionen. Das ist legitim und für viele Nutzer vollkommen ausreichend. Nur sollte man die Bedingungen genau kennen, bevor man seine Liste aufbaut.
Die 10 besten Gratis-Newsletter-Tools im Überblick
Wir haben alle relevanten Anbieter mit kostenlosen Tarifen unter die Lupe genommen und nach den Kriterien Kontaktlimit, Versandvolumen, Automationsfunktionen, DSGVO-Konformität und Gesamteindruck bewertet. Hier das Ergebnis:
| Tool | Kontakte (gratis) | E-Mails/Monat | Automation | DSGVO | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Brevo Testsieger | Unbegrenzt | 300/Tag (9.000/Monat) | Ja | EU-Server | 9,4 |
| GetResponse | 500 | 2.500 | Ja | EU-Server | 9,0 |
| CleverReach | 250 | 1.000 | Nein | DE-Server | 8,6 |
| MailerLite | 1.000 | 12.000 | Ja | AV möglich | 8,2 |
| Mailjet | Unbegrenzt | 6.000 | Nein | EU-Server | 8,0 |
| Kit (ConvertKit) | 10.000 | Unbegrenzt | Eingeschränkt | US-Server | 7,6 |
| Sender | 2.500 | 15.000 | Eingeschränkt | EU-Server | 7,0 |
| Beehiiv | 2.500 | Unbegrenzt | Nein | US-Server | 7,2 |
| Benchmark | 500 | 3.500 | Nein | US-Server | 6,8 |
| Mailchimp | 500 | 1.000 | Nein | US-Server | 5,8 |
Stand: März 2026. Alle Angaben beziehen sich auf den jeweils aktuellen Gratis-Tarif des Anbieters. Die Limits können sich jederzeit ändern.
Brevo – Testsieger im Gratis-Segment (9,4/10)
Brevo (ehemals Sendinblue) ist für uns der klare Testsieger unter den kostenlosen Newsletter-Tools – und das aus einem einfachen Grund: Während alle anderen Anbieter die Anzahl der Kontakte begrenzen, erlaubt Brevo im Gratis-Tarif unbegrenzt viele Adressen in der Liste. Das Limit gilt nur für den täglichen Versand: 300 E-Mails pro Tag, was rund 9.000 im Monat ergibt.
Im Test hat uns vor allem die Funktionstiefe des Gratis-Plans überrascht. Brevo bietet auch ohne Bezahlung einen Drag-and-Drop-Editor, einen einfachen Automations-Builder, Echtzeit-Statistiken und einen integrierten Double-Opt-in-Prozess. Für einen Verein mit 800 Mitgliedern oder einen Blogger mit wachsender Leserschaft reicht das vollkommen aus.
Vorteile
- Unbegrenzte Kontaktanzahl im Gratis-Plan
- Automation auch kostenlos verfügbar
- Server in der EU, DSGVO-konform
- Integrierter Double-Opt-in-Prozess
- Transaktionsmails auch im Gratis-Plan
Nachteile
- Brevo-Branding in allen Gratis-E-Mails
- Tageslimit von 300 E-Mails (kein Monatslimit)
- Telefon-Support nur in Bezahltarifen
- Erweiterte Segmentierung kostenpflichtig
MailerLite – Budget-Tipp für Einsteiger (8,2/10)
MailerLite ist unter den kostenlosen Tools jenes, das am stärksten auf Usability setzt. Der Editor ist intuitiv, die Vorlagen sehen professionell aus, und wer bis zu 1.000 Kontakte hat, kann monatlich bis zu 12.000 E-Mails versenden – das ist ein großzügiges Limit für eine Gratis-Lösung. Besonders Blogger und Content-Ersteller schätzen die einfache Bedienung.
Ein kleiner Wermutstropfen: MailerLite setzt die Serverinfrastruktur in Irland ein (AWS), was grundsätzlich EU-DSGVO-konform ist, aber nicht die volle Datensouveränität eines deutschen Rechenzentrums bietet. Für die meisten Anwendungsfälle ist das unproblematisch – wer aber auf ausschließlich deutsche Server besteht, sollte CleverReach in Betracht ziehen.
MailerLite kostenlos starten Zum TestberichtGetResponse – Der Allrounder im Gratis-Plan (9,0/10)
GetResponse war lange nur als Bezahlprodukt bekannt und hat erst 2022 einen dauerhaft kostenlosen Tarif eingeführt. Das macht sich bemerkbar: Der Free-Plan wirkt durchdacht und ist nicht nur ein abgespeckter Notbehelf. Besonders die enthaltene Landingpage-Funktion hebt GetResponse von der Konkurrenz ab – kein anderes Tool in dieser Liste bietet das kostenlos.
Das Kontaktlimit von 500 ist der größte Schwachpunkt. Wer schnell wächst, stößt hier früh an die Grenzen – und GetResponse ist kein günstiges Tool, sobald man upgraden muss. Trotzdem: Für die erste Phase eines Projekts und den gleichzeitigen Aufbau einer Anmeldeseite ist der Free-Plan von GetResponse eine der stärksten Optionen auf dem Markt.
Vorteile
- Kostenlose Landingpage-Erstellung
- Automation auch im Free-Plan enthalten
- Sehr guter Editor und Vorlagen
- EU-Server, DSGVO-konform
Nachteile
- Nur 500 Kontakte kostenlos
- Monatslimit von 2.500 E-Mails eng
- Bezahltarife vergleichsweise teuer
Weitere Gratis-Tools im Kurzcheck
Neben unseren drei Empfehlungen haben wir weitere sieben Tools mit kostenlosen Tarifen geprüft. Hier die wichtigsten Eckdaten im Überblick:
CleverReach – Beste Wahl für DACH-Unternehmen
CleverReach ist der einzige Anbieter mit Rechenzentrum ausschließlich in Deutschland. Das Kontaktlimit von 250 ist gering, aber für lokale Vereine oder Handwerksbetriebe mit überschaubarer Kundenliste reicht es. Automation ist im Gratis-Plan nicht verfügbar. Unsere Bewertung: 8,6/10 – besonders wegen der Datenschutzsituation.
Mailjet – Unbegrenzte Kontakte, kein Editor-Branding
Mailjet erlaubt wie Brevo unbegrenzt viele Kontakte, beschränkt den Versand auf 6.000 E-Mails pro Monat (200 pro Tag). Automation gibt es nicht, dafür ist der Transaktionsmail-Versand auch kostenlos nutzbar. Bewertung: 8,0/10.
Kit (ehemals ConvertKit) – Ideal für Creator mit großer Liste
Kit bietet im Free-Plan bis zu 10.000 Abonnenten – das ist das höchste Kontaktlimit aller getesteten Gratis-Tools. Dafür sind die Designoptionen stark eingeschränkt, und der Fokus liegt klar auf text-basierten Newslettern für Content-Creator und Kursanbieter. Server liegen in den USA. Bewertung: 7,6/10.
Sender – Hohes Versandvolumen zum Nulltarif
Sender punktet mit 15.000 E-Mails pro Monat bei bis zu 2.500 Kontakten. Das ist mengenmäßig das beste Angebot im Gratis-Segment. Die Oberfläche wirkt etwas unfertig, und der Support ist im Free-Plan sehr eingeschränkt. Bewertung: 7,0/10.
Beehiiv – Für Newsletter-Publisher und Medienmarken
Beehiiv richtet sich an ernsthafte Newsletter-Creator. Der kostenlose Plan erlaubt bis zu 2.500 Abonnenten ohne Versandlimit – allerdings ohne Automation und mit deutlichem Beehiiv-Branding. US-amerikanische Server. Bewertung: 7,2/10.
Benchmark Email – Solides Basisangebot
Benchmark bietet 3.500 E-Mails pro Monat bei 500 Kontakten. Die Vorlagen sind ansprechend, der Editor funktioniert gut. Automation fehlt, der Support ist eingeschränkt. Server in den USA. Bewertung: 6,8/10.
Mailchimp – Früher Standard, heute überholt
Mailchimp hat seinen kostenlosen Plan in den vergangenen Jahren mehrfach eingeschränkt. Aktuell sind 500 Kontakte und 1.000 E-Mails pro Monat möglich. Das Branding ist aufdringlich, Automation nicht enthalten, und die Server liegen in den USA. Für neue Projekte gibt es 2026 schlicht bessere Optionen. Bewertung: 5,8/10.
Worauf du bei kostenlosen Tools achten musst
Kostenlose Newsletter-Tools sind kein Selbstläufer. Wer die typischen Fallstricke kennt, spart sich später viel Ärger. In unseren Tests sind uns immer wieder dieselben Problemstellen begegnet:
Fast alle kostenlosen Tools blenden automatisch ihren eigenen Namen in deine E-Mails ein – entweder als Footer-Text ("Powered by XY") oder im Absenderprofil. Das wirkt unprofessionell und kann das Vertrauen deiner Abonnenten beeinträchtigen. Willst du das vermeiden, brauchst du mindestens den günstigsten Bezahlplan.
Die häufigsten Einschränkungen im Überblick
| Einschränkung | Betrifft | Wie problematisch? |
|---|---|---|
| Pflicht-Branding im E-Mail-Footer | Fast alle Anbieter | Hoch (für professionellen Einsatz) |
| Kein A/B-Testing | Alle Gratis-Pläne | Mittel |
| Kein oder stark eingeschränkter Support | Alle Gratis-Pläne | Mittel (bei technischen Problemen) |
| Keine eigene Absender-Domain | Einige Anbieter | Hoch (für Zustellbarkeit) |
| Keine erweiterte Segmentierung | Die meisten Anbieter | Mittel |
| Eingeschränkte Template-Auswahl | Manche Anbieter | Gering |
Wenn du mit einem kostenlosen Tool startest und später wechselst, musst du deine Kontaktliste exportieren und in das neue System importieren. Das ist technisch möglich, aber bedeutet in manchen Fällen, dass Abonnenten eine erneute Opt-in-Bestätigung absenden müssen – was zur Listenschrumpfung führen kann. Entscheide dich also mit Blick auf die Zukunft.
DSGVO bei kostenlosen Newsletter-Tools
Die Datenschutz-Grundverordnung gilt unabhängig davon, ob du ein kostenloses oder ein bezahltes Tool nutzt. Wer in Deutschland oder der EU einen Newsletter betreibt, ist an dieselben Regeln gebunden. Gerade bei Gratis-Tools lauern jedoch spezifische Risiken.
DSGVO-Checkliste für kostenlose Newsletter-Tools
- Serverstandort prüfen: EU-Server sind Pflicht oder es braucht Standard-Vertragsklauseln (SCCs)
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) abschließen – auch im Gratis-Plan möglich?
- Double-Opt-in aktivieren und Bestätigungsmails dokumentieren
- Abmeldemöglichkeit in jeder E-Mail sicherstellen (muss vorhanden sein)
- Datenschutzerklärung auf deiner Website aktualisieren (Tool als Auftragsverarbeiter nennen)
- Keine vorausgefüllten Checkboxen im Anmeldeformular verwenden
- Einwilligungszweck dokumentieren und für mindestens 3 Jahre aufbewahren
Serverstandort: Was bedeutet das konkret?
US-amerikanische Tools wie Mailchimp oder Kit speichern Daten auf Servern außerhalb der EU. Seit dem Schrems-II-Urteil ist das ohne Zusatzmaßnahmen rechtlich problematisch. Viele US-Anbieter bieten inzwischen Standard-Vertragsklauseln an, die formal ausreichen – aber bei Behördenanfragen oder im Streitfall kann der außereuropäische Serverstandort zum Problem werden.
Für Unternehmen mit DSGVO-sensiblen Kundendaten empfehlen wir deshalb eindeutig Anbieter mit europäischem Rechenzentrum: Brevo (Frankreich), GetResponse (EU), CleverReach (Deutschland) und Mailjet (EU) sind hier die sicherste Wahl.
AV-Vertrag im Gratis-Plan – das solltest du wissen
Brevo und GetResponse ermöglichen den Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags auch ohne Bezahlung – das ist keine Selbstverständlichkeit. Mailchimp stellt den AV-Vertrag ebenfalls bereit, aber die ohnehin schwache DSGVO-Situation durch US-Server bleibt bestehen. MailerLite bietet den AV-Vertrag auf Anfrage auch im Free-Plan an.
Kostenlos vs. bezahlt: Wann lohnt sich ein Upgrade?
Diese Frage stellt sich früher oder später für jeden, der mit einem Gratis-Plan begonnen hat. Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab.
Kostenloser Plan reicht, wenn...
- Du weniger als 1.000 Abonnenten hast
- Du weniger als 2-mal pro Monat versendest
- Branding kein Thema ist (privat, Verein)
- Du keine Automationen brauchst
- Du E-Mail-Marketing ausprobieren willst
Upgrade empfohlen, wenn...
- Du professionell auftreten willst (kein Fremd-Branding)
- Du Automationssequenzen planst
- Deine Liste das Limit überschreitet
- Du A/B-Tests durchführen willst
- Du eigene Absender-Domain brauchst
Was kosten die Einstiegstarife?
Wer upgradet, muss nicht gleich tief in die Tasche greifen. Die meisten Anbieter bieten Einstiegspläne ab etwa 9 bis 15 Euro monatlich an. Brevo beginnt bei rund 9 Euro (20.000 E-Mails/Monat, kein Kontaktlimit), MailerLite kostet für bis zu 1.000 Kontakte rund 10 Euro und GetResponse startet ab etwa 13 Euro. Beim monatlichen E-Mail-Aufkommen von typischen Kleinunternehmen amortisieren sich die Kosten durch bessere Zustellbarkeit und höhere Öffnungsraten oft innerhalb weniger Wochen.
In 5 Schritten zum ersten Newsletter
Wer noch nie einen Newsletter versendet hat, kann mit einem guten kostenlosen Tool innerhalb eines Nachmittags loslegen. So geht es am einfachsten:
-
Tool wählen und Account anlegen
Für die meisten Einsteiger empfehlen wir Brevo (keine Kontaktlimits) oder MailerLite (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis). Registrierung dauert wenige Minuten, keine Kreditkarte erforderlich.
-
Anmeldeformular erstellen und einbinden
Jedes Tool bietet einen Formular-Builder. Das fertige Formular lässt sich als HTML-Code in deine Website einbetten oder als Link teilen. Double-Opt-in dabei von Anfang an aktivieren.
-
Erste Abonnenten importieren oder gewinnen
Bestehende Kontakte lassen sich per CSV-Import übernehmen – dabei immer prüfen, ob du die notwendige Einwilligung hast. Neue Abonnenten gewinnst du über das Formular auf deiner Website.
-
E-Mail-Vorlage gestalten
Nutze einen der vorgefertigten Templates und passe ihn mit deinem Logo, deinen Farben und deiner Sprache an. Halte das Design schlicht – weniger ist mehr, besonders beim ersten Newsletter.
-
Testversand und Kampagne starten
Vor dem echten Versand immer einen Testversand an dich selbst schicken – auf verschiedenen Geräten prüfen. Dann Zielgruppe auswählen, Betreffzeile optimieren und versenden.
Tipp: Willkommensautomation von Anfang an einrichten
Die meisten Gratis-Tools erlauben zumindest eine einfache Willkommensmail, die automatisch an neue Abonnenten gesendet wird. Das solltest du von Beginn an nutzen. Eine gute Willkommensmail hat eine deutlich höhere Öffnungsrate als reguläre Kampagnen und sorgt für den richtigen ersten Eindruck.
Häufige Fehler beim kostenlosen Newsletter-Einstieg
Aus Gesprächen mit mehreren Dutzend Newsletterstartern und unseren eigenen Tests haben wir die typischsten Stolpersteine zusammengefasst:
- Kontakte ohne gültige Einwilligung importieren – führt bei einer Beschwerde direkt zu DSGVO-Problemen
- Double-Opt-in deaktivieren, um schneller Abonnenten zu sammeln – das ist in Deutschland rechtlich gefährlich
- Mit der falschen Listengröße planen und den Gratis-Tarif sprengen, ohne einen Upgrade-Plan zu haben
- Kein Backup der Kontaktliste ziehen – wenn der Anbieter das Konto schließt oder das Limit ändert, sind die Daten weg
- Ungetestete E-Mails versenden – auf Mobilgeräten sehen viele Templates anders aus als in der Desktop-Vorschau
- Keine Abmeldestatistiken beachten – hohe Abmelderate ist ein Signal, das man früh ernst nehmen sollte
- Betreffzeile vernachlässigen – die beste E-Mail nützt nichts, wenn sie niemand öffnet
Fazit: Das beste kostenlose Newsletter-Tool 2026
Der Markt für kostenlose Newsletter-Tools ist 2026 gut aufgestellt. Wer einen Newsletter ohne sofortige Investition starten möchte, findet mit Brevo, MailerLite und GetResponse drei echte Empfehlungen, die auch für ernsthafte Projekte taugen.
Unser Testsieger Brevo setzt sich vor allem durch die fehlenden Kontaktlimits ab – das ist in dieser Preisklasse einzigartig. Wer schnell wachsen will oder von Anfang an professionell auftreten möchte, sollte trotzdem früh den Einstieg in einen günstigen Bezahlplan planen. Die Kosten sind überschaubar, und der Unterschied in Funktionsumfang und Außenwirkung ist erheblich.
Jetzt kostenlos starten – mit dem Testsieger Brevo
Unbegrenzte Kontakte, 9.000 E-Mails pro Monat, EU-Server und DSGVO-konform – alles ohne Kreditkarte.
Brevo kostenlos testenSarah Weber
E-Mail-Marketing Redakteurin, newsletter-tools.de
Sarah Weber beschäftigt sich seit über sieben Jahren mit E-Mail-Marketing und Newsletter-Software. Sie hat für verschiedene Online-Medien geschrieben und testet für newsletter-tools.de regelmäßig neue Anbieter auf Herz und Nieren. Ihr Schwerpunkt liegt auf DSGVO-Konformität, Zustellbarkeit und der praktischen Nutzbarkeit für kleine und mittlere Unternehmen.